Wenn es um Datenschutz geht, kommt der Begriff Datensicherheit schnell dazu. Wir erklären, was Datenschutz und Datensicherheit ausmachen und inwiefern sie miteinander verbunden sind.
Datenschutz
- Definition: Der Datenschutz bezeichnet den Schutz von personenbezogenen Daten natürlicher Personen vor unbefugter Erhebung, Speicherung und Weitergabe von Daten und die Gewährleistung der Privatsphäre der Nutzer. Der Datenschutz stellt sicher, dass persönliche Informationen verantwortungsvoll und unter Berücksichtigung der DSGVO verarbeitet werden.
- Ziel: Der Schutz der personenbezogenen Daten durch die Einhaltung der DSGVO, die festlegt, wie Daten gesammelt, gespeichert und verwendet werden dürfen.
- Beispiel: Ein Unternehmen sammelt und speichert personenbezogene Daten von Kunden nur mit deren Zustimmung und gibt diese nicht ohne Erlaubnis weiter.
Datensicherheit
- Definition: Datensicherheit bezieht sich auf den Schutz von Daten vor unautorisiertem Zugriff, Verlust oder Beschädigung, unabhängig davon, ob sie personenbezogen sind oder nicht. Sie definiert dafür konkrete Maßnahmen.
- Ziel: Die Datensicherheit ist ein Zustand: Es sollen adäquate Maßnahmen ergriffen werden, damit der Schutz von Daten gewährleistet ist.
- Beispiel: Ein Unternehmen verschlüsselt seine Daten und macht sie für potenzielle Hacker unlesbar und somit unbrauchbar.
Datenschutz definiert also, wer Zugriff auf welche personenbezogenen Daten hat und wie diese Daten verwendet werden, während Datensicherheit die Maßnahmen beschreibt, um alle Daten (nicht nur personenbezogene) vor Bedrohungen wie Verlust, Diebstahl oder unberechtigtem Zugriff zu schützen.
Beide Konzepte gehen somit „Hand in Hand“. Um einen ausreichenden Datenschutz im Unternehmen bieten zu können, sind Maßnahmen für Datensicherheit unvermeidlich. Ebenso kann der Datenschutz nur erreicht werden, wenn es Maßnahmen für die Datensicherheit gibt.