Mit voller Kraft voraus” – Ärztehaus Heist

„Datenschutz sollte man nicht dem Zufall überlassen“ – Interview mit Dr. med. André Plümer vom Ärztehaus Heist

Das Ärztehaus Heist liegt rund 20 Kilometer vor den Toren Hamburgs in Heist und ist ein fester Bestandteil der medizinischen Versorgung in der Region. Die Praxis wird von Dr. med. André Plümer geführt, unterstützt von drei angestellten Ärztinnen und Ärzten sowie einem Team aus vierzehn Mitarbeitern. Alle Ärzte sind Fachärzte für Allgemeinmedizin oder Innere Medizin.

Welche Herausforderungen sehen Sie beim Thema Datenschutz und was konnten Sie bereits umsetzen?

Der Datenschutz ist ein sehr umfangreiches Thema. Es reicht nicht, nur ein paar Formulare zu unterschreiben. Man muss wirklich verstehen, wer für was verantwortlich ist – und das ist oft nicht auf den ersten Blick ersichtlich.

Besonders die Fachsprache kann abschreckend wirken, manchmal sind die Begrifflichkeiten nicht selbsterklärend. Da hilft es sehr, wenn man jemanden wie Lutz an seiner Seite hat, der einem das Thema verständlich erklärt.

Einige Bereiche wie der Empfangsbereich sind bei uns in der Praxis so gestaltet, dass Gespräche möglichst diskret ablaufen können. So ist der Datenschutz hier gewährleistet, wo Praxis auf Patient im Erstkontakt trifft. Es gibt keinen Wartebereich direkt am Tresen, die Patienten halten Abstand – das ist uns wichtig. Auch die Telefonzentrale ist ausgelagert in einem separaten Raum, so bleiben vertrauliche Informationen geschützt.

Wie zufrieden sind Sie mit der Zusammenarbeit?

Sehr zufrieden! Auch wenn wir nicht täglich im Austausch sind, wissen wir, dass wir gut durch das Team von Die Datenschutzdenker abgesichert sind – gerade im Fall externer Prüfungen. Die Kommunikation verläuft unkompliziert, Lutz ist unser Ansprechpartner und immer erreichbar. Er drängt sich nicht auf, aber ist da, wenn man ihn braucht.

Was war bisher besonders hilfreich?

Das Programm erinnert uns automatisch an neue Aufgaben, das hilft im stressigen Praxisalltag enorm. Und wenn wir Fragen haben, schauen wir gemeinsam mit Lutz auf die Thematiken. Datenschutz ist kein Konzept von der Stange: Jede Praxis ist anders, jede Struktur einzigartig. Da ist es gut, jemanden an der Seite zu haben, der das versteht.

Ein wichtiges Thema ist auch die sichere Datenübermittlung. Wir mussten beispielsweise Patientendaten an eine Einrichtung übermitteln – natürlich verschlüsselt. Da geht es nicht nur um Datenschutz, sondern auch um IT-Sicherheit, Firewalls, Zugriffsschutz, physische Sicherheit. Da musste ich als Arzt plötzlich über Themen nachdenken, die mit meinem eigentlichen Beruf wenig zu tun haben.

Wie ist Ihr Fazit?

Ich bin Arzt – meine Hauptaufgabe ist es, mich um meine Patientinnen und Patienten zu kümmern. Aber ich weiß auch: Datenschutz darf kein blinder Fleck sein. Man sollte ihn nicht dem Zufall überlassen – und schon gar nicht über Bord werfen. Mit Die Datenschutzdenker haben wir einen Partner gefunden, der uns mit Rat und Tat zur Seite steht.

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