Zettel mit einfachem Passwort auf dem Laptop
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Passwortsicherheit in Unternehmen: Diese Tipps sollten Sie kennen

In einer Zeit, in der digitale Angriffe immer häufiger werden, ist ein sicheres Passwort ein wichtiger Schutzmechanismus. Die DSGVO verpflichtet Unternehmen zur Umsetzung technischer und organisatorischer Maßnahmen (TOM), um personenbezogene Daten zu schützen. Ein starkes Passwort ist dabei eine der ersten und zugleich wichtigsten Umsetzungmaßnahmen.

Typische Fallstricke – und wie Sie sie vermeiden

In unserem Blogbeitrag zur Workation haben wir gezeigt, wie schnell Sicherheitsaspekte im beruflichen Alltag unter Palmen in Vergessenheit geraten. Öffentliche WLANs, geteilte Geräte oder ein hastiger Login vom Hotelzimmer aus bergen Risiken – vor allem dann, wenn Passwörter schwach, mehrfach verwendet oder sogar gespeichert sind.

Ein weiteres Beispiel: Social Engineering. Hierbei nutzen Angreifende gezielt psychologische Tricks, um sensible Informationen wie Passwörter zu erschleichen. Ein freundlicher Anruf vom „IT-Support“, eine gefälschte E-Mail mit einem angeblichen Sicherheitsproblem – wer hier nicht wachsam ist, fällt leicht in die Falle.

Häufige Fehler bei der Passwortwahl

Trotz regelmäßiger Warnungen tappen viele Menschen immer noch in dieselben Fallen:

  • Zu kurze Passwörter: Alles unter zwölf Zeichen ist „leicht“ zu knacken.
  • Einfache Muster: „123456“, „qwertz“ oder „passwort“ gehören zu den häufigsten (und unsichersten) Varianten.
  • Wiederverwendung von gleichen Passwörtern: Ein Datenleck bei einem Account, und die Täter haben Ihren „Generalschlüssel“ zu mehreren Konten.
  • Namen, Geburtsdaten oder der Name des Haustiers wirken praktisch, sind aber gefährlich. In unserem Logbucheintrag zu personenbezogenen Daten erläutern wir, warum solche Informationen tabu sein sollten.

Tipps für ein sicheres Passwort

Wir empfehlen Ihnen folgende bewährte Maßnahmen:

  • Länge zählt: Verwenden Sie mindestens sechzehn Zeichen – je mehr, desto besser.
  • Komplexität ist Trumpf: Kombinieren Sie Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen.
  • Einzigartigkeit schützt: Für jedes Konto sollte ein individuelles Passwort verwendet werden.
  • Passwortmanager nutzen: Diese helfen, komplexe Passwörter sicher zu verwalten, ohne dass Sie sich jedes einzeln merken müssen. Dann aber bitte mit sehr starkem Masterpasswort!
  • Regelmäßiger Wechsel: Besonders bei sensiblen Zugängen ist es ratsam, das Passwort in regelmäßigen Abständen zu ändern.

Sicher unterwegs – mit dem richtigen Schutzkonzept

Ein gutes Passwort ist der Schlüssel zu einem wirksamen Schutz Ihrer Daten. Wer sorgfältig mit Zugangsdaten umgeht, stärkt nicht nur die eigene IT-Sicherheit, sondern übernimmt auch Verantwortung gegenüber Kollegen, Kunden und Geschäftspartnern.

Denken Sie daran: Sicherheit beginnt bei den Details. Wenn Sie unsicher sind, ob Ihre aktuelle Passwortstrategie den Anforderungen der DSGVO entspricht oder ob es Schwachstellen in Ihrem System gibt – holen Sie sich jetzt eine kostenlose Erstberatung! Gemeinsam analysieren wir Ihre aktuelle Situation und zeigen konkrete Handlungsempfehlungen auf, wie Sie Ihre Systeme wirksam absichern.

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